Grundkonzeption

Ausgangspunkte und Grundkonzeption von KOINOS:

  1. Die Schüler der teilnehmenden Städte leben seit längerem in einem sprachlich und kulturell diversen Bildungsumfeld:
    • als Ergebnis der Ein- bzw. Auswanderung,
    • als Ergebnis der Vernetzung über digitale Medien,
    • Diversität, Superdiversität des 21. Jahrhunderts
      (Steven Vertovec, 2007).
  2. Die Bildungseinrichtungen stellen sich schon seit Jahren einer neuen Integrationsherausforderung:
    • Förderung der Chancengleichheit, des Zusammenlebens und der gesellschaftlichen Kohäsion.
    • Eine Entwicklung, die einheimische und zugewanderte Schüler sowie alle Akteure, die in der formellen und informellen Erziehung (inklusive Familien) mitwirken, gleichermaßen betrifft.
  3. Die sprachliche und kulturelle Diversität bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Erlernung der für das 21. Jahrhundert notwendigen Kompetenzen:
    • Kommunikation in einem mehrsprachigen und multimodalen Umfeld,
    • Gemeinsinn,
    • ethische Werte und soziale Gerechtigkeit,
    • etc.
  4. In den aktuellen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts müssen Kinder ihre mehrsprachigen und interkulturellen Kenntnisse nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch über verschiedene Formate, Kanäle und semiotische Systeme und mit gesellschaftlichen Akteuren anwenden, die ihnen oftmals nicht nur wegen Sprache und Kultur, sondern auch in Zeit und Raum fern sind.
    • Diese Tatsache kennzeichnen wir als Multiliteralität bzw. mehrsprachige Praxis der Literalität
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